Über Daniel Gentile

 

Das Feuer, Messer und Schwerter - die Arbeit am Amboss mit glühendem Stahl - bedeuten für mich eine Faszination soweit meine Erinnerungen
reichen.  Das Messer fasziniert mich als Werkzeug im Alltag, das Schwert als Waffe und wegen seiner mythischen Vergangenheit.
Diese Faszination hat sicherlich auch ihre Ursprünge in meiner Liebe zu den alten Heldensagen und den Schwertern der Protagonisten. Ergänzend dazu fand ich recht früh den Einstieg in die Kampfkünste, wo ich ersten, wenn auch zunächst distanzierten Kontakt mit Schwertern und Messern hatte. Später erlernte ich den Umgang mit Klingen, unter einem kämpferischen aber auch philosophischen Aspekt.
All dies führte über Umwege dazu, dass ich mich vor über einer Dekade an ein Schmiedefeuer stellte und anfing, mit Feuer und Stahl zu experimentieren.
Aus diesen zunächst rein autodidaktischen Erfahrungen wuchs der Wunsch, mehr über die Materie zu erfahren und mein Wissen zu vertiefen.
Mir wurde die Möglichkeit geboten bei einem Messerschmied, über einen längeren Zeitraum hinweg das Handwerk und dessen Details zu erlernen. Parallel dazu begann ich meine privaten Studien im Bereich der Metallurgie und Wärmebehandlung, da ich überzeugt bin, dass in diesem Wissen der Schlüssel zu hochwertiger Qualität liegt. Denn die schönste geschmiedete Klinge ist nicht wirklich tauglich ohne eine perfekte Wärmebehandlung danach. Ästhetik und Funktion sind gleichermassen von Bedeutung.
Auf meinem Weg mit Amboss und Hammer lernte ich auch weitere Schmiede und Messermacher kennen, welche grosszügig bereit waren, mit mir ihr Wissen zu teilen. Auch ihnen gilt mein Dank.
Nebenher erweiterte ich die Werkstatt stets um neues Werkzeug und um weitere Maschinen.
Mit den Ergänzungen wurde es mir möglich, mein Tätigkeitsfeld auszuweiten und den Kunden mehr zu bieten. Daraus entstand die Chance, diesen alten Beruf mit Modernem zu kombinieren, einen Vollzeitjob daraus zu schaffen und somit FERRUM D Gentile zu gründen.
Auch heute noch ist die Arbeit am Amboss, mit Feuer und Stahl für mich eine Arbeit voller Leidenschaft, ein Teil meines Lebens, meiner Person. Die von mir geschmiedeten Messer und Schwerter sind für mich sehr persönliche Arbeiten.  Dieses uralte Handwerk birgt noch so viel zu Lernen, dass ich es zu bezweifeln wage, dass ein Leben dafür ausreicht. Der Weg ist auch in diesem Fall für mich das Ziel.
Daniel Gentile
Das Feuer, Messer und Schwerter - die Arbeit am Amboss mit glühendem Stahl - bedeuten für mich eine Faszination soweit meine Erinnerungen reichen.  Das Messer fasziniert mich als Werkzeug im Alltag, das Schwert als Waffe und wegen seiner mythischen Vergangenheit. 

Diese Faszination hat sicherlich auch ihre Ursprünge in meiner Liebe zu den alten Heldensagen und den Schwertern der Protagonisten. Ergänzend dazu fand ich recht früh den Einstieg in die Kampfkünste, wo ich ersten, wenn auch zunächst distanzierten Kontakt mit Schwertern und Messern hatte. Später erlernte ich den Umgang mit Klingen, unter einem kämpferischen aber auch philosophischen Aspekt.

All dies führte über Umwege dazu, dass ich mich vor über einer Dekade an ein Schmiedefeuer stellte und anfing, mit Feuer und Stahl zu experimentieren.
Aus diesen zunächst rein autodidaktischen Erfahrungen wuchs der Wunsch, mehr über die Materie zu erfahren und mein Wissen zu vertiefen. Mir wurde die Möglichkeit geboten bei einem Messerschmied, über einen längeren Zeitraum hinweg das Handwerk und dessen Details zu erlernen. Parallel dazu begann ich meine privaten Studien im Bereich der Metallurgie und Wärmebehandlung, da ich überzeugt bin, dass in diesem Wissen der Schlüssel zu hochwertiger Qualität liegt. Denn die schönste geschmiedete Klinge ist nicht wirklich tauglich ohne eine perfekte Wärmebehandlung danach. Ästhetik und Funktion sind gleichermassen von Bedeutung.

Auf meinem Weg mit Amboss und Hammer lernte ich auch weitere Schmiede und Messermacher kennen, welche grosszügig bereit waren, mit mir ihr Wissen zu teilen. Auch ihnen gilt mein Dank.Nebenher erweiterte ich die Werkstatt stets um neues Werkzeug und um weitere Maschinen. Mit den Ergänzungen wurde es mir möglich, mein Tätigkeitsfeld auszuweiten und den Kunden mehr zu bieten. Daraus entstand die Chance, diesen alten Beruf mit Modernem zu kombinieren, einen Vollzeitjob daraus zu schaffen und somit FERRUM D Gentile zu gründen.

Auch heute noch ist die Arbeit am Amboss, mit Feuer und Stahl für mich eine Arbeit voller Leidenschaft, ein Teil meines Lebens, meiner Person. Die von mir geschmiedeten Messer und Schwerter sind für mich sehr persönliche Arbeiten.  Dieses uralte Handwerk birgt noch so viel zu Lernen, dass ich es zu bezweifeln wage, dass ein Leben dafür ausreicht. Der Weg ist auch in diesem Fall für mich das Ziel.

 


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Daniel Gentile 

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